Neuron!
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Ich probiere gerne Neues aus. Letzten Sonntag habe ich mich als menschliches
Neuron verhalten und das hier verfasst:
http://riecken.de/index.php/2009/02/moodle-eine-personliche-zwischenbilanz/
Seitdem (und es sind erst wenige Tage vergangen) passieren merkwürdige
Dinge. Menschen kommen auf mich zu. Menschen reagieren auf meine Ideen und
entwickeln durch den Impuls neue. Menschen, von denen ich teilweise lange
Zeit nichts gehört habe, mit denen mich persönlich auch nicht übermäßig viel
verbindet.
Die Zugriffsrate auf mein Blog verdoppelt sich in den letzten Tagen. Die lesen (nicht nur) das, sondern auch andere Artikel.
Ich halte das Neuron-Modell wahrlich nicht für perfekt, z.B. weil m.E. nicht jeder Mensch aufgrund der Relevanz seines Wissens oder seiner sonstigen Fertigkeiten im gleichen Maß als Neuron im Sinne der Modelldefinition wirken kann. Ich bin z.B. innerhalb der deutschen Moodlecommunity ein relativ etabliertes "Neuron", sonst wäre der ausgehende elektrische Impuls wirkungslos geblieben - genau wie in vielen Blogs, die Ähnliches versuchen.
Mit dem Mensch als Neuron hatte diese Modell in diesem einen Fall Recht. Weitere
Experimente müssen das jetzt noch verifizieren, obwohl: Der Impuls zu dem Blog überhaupt kam auch durch ein Neuron: Herr Rau. Grübel...
Aber eines bleibt auf jeden Fall als Erfahrung:
Vielleicht muss ich meine Einschätzung bezüglich virtueller Kontakte
irgendwann revidieren. Wäre nicht schade drum.
Neuron verhalten und das hier verfasst:
http://riecken.de/index.php/2009/02/moodle-eine-personliche-zwischenbilanz/
Seitdem (und es sind erst wenige Tage vergangen) passieren merkwürdige
Dinge. Menschen kommen auf mich zu. Menschen reagieren auf meine Ideen und
entwickeln durch den Impuls neue. Menschen, von denen ich teilweise lange
Zeit nichts gehört habe, mit denen mich persönlich auch nicht übermäßig viel
verbindet.
Die Zugriffsrate auf mein Blog verdoppelt sich in den letzten Tagen. Die lesen (nicht nur) das, sondern auch andere Artikel.
Ich halte das Neuron-Modell wahrlich nicht für perfekt, z.B. weil m.E. nicht jeder Mensch aufgrund der Relevanz seines Wissens oder seiner sonstigen Fertigkeiten im gleichen Maß als Neuron im Sinne der Modelldefinition wirken kann. Ich bin z.B. innerhalb der deutschen Moodlecommunity ein relativ etabliertes "Neuron", sonst wäre der ausgehende elektrische Impuls wirkungslos geblieben - genau wie in vielen Blogs, die Ähnliches versuchen.
Mit dem Mensch als Neuron hatte diese Modell in diesem einen Fall Recht. Weitere
Experimente müssen das jetzt noch verifizieren, obwohl: Der Impuls zu dem Blog überhaupt kam auch durch ein Neuron: Herr Rau. Grübel...
Aber eines bleibt auf jeden Fall als Erfahrung:
Vielleicht muss ich meine Einschätzung bezüglich virtueller Kontakte
irgendwann revidieren. Wäre nicht schade drum.
Danke für den supermotivierenden Eintrag! Den habe ich wiederum zum Gegenstand eines Blogeintrages gemacht:
http://jeanpol.wordpress.com/2009/02/26/wie-menschen-entdecken-dass-sie-neuronen-sind/
http://jeanpol.wordpress.com/2009/02/26/wie-menschen-entdecken-dass-sie-neuronen-sind/
am 26.02.2009 von Jean-Pol Martin bearbeitet.
"Maik Riecken":
Ich probiere gerne Neues aus. Letzten Sonntag habe ich mich als menschliches
Neuron verhalten und das hier verfasst:
Ich probiere gerne Neues aus. Letzten Sonntag habe ich mich als menschliches
Neuron verhalten und das hier verfasst:
Eigentlich verhalten wir uns immer wie (menschliche) Neuronen... die Frage ist nur: achten wir bewusst darauf welche anderen Neuronen wir antriggern? Oder, triggern wir bewusst, um bestimmte Neuronen in Schwingung/Resonanz zu bringen? Oder, welche Ressourcen und Kompetenz nutzen wir, um bei bestimmten Neuronen nachhaltige Stränge zu bilden... (bilden-Bildung)...
"Maik Riecken":
Aber eines bleibt auf jeden Fall als Erfahrung:
Vielleicht muss ich meine Einschätzung bezüglich virtueller Kontakte
irgendwann revidieren. Wäre nicht schade drum.
Aber eines bleibt auf jeden Fall als Erfahrung:
Vielleicht muss ich meine Einschätzung bezüglich virtueller Kontakte
irgendwann revidieren. Wäre nicht schade drum.
Erfahrung ist super wichtig und die bekommen wir durch Handlung ,-)
Interessantes Blogpost! Danke für den Einblick...
Toller, motivierender Beitrag!
Das ist auch die Idee, die in der Maschendraht-Community grundlegend ist: Man benötigt eine gewisse Grundvernetzung, damit solche Effekte auftreten können.
http://maschendraht.mixxt.de/
"Maik Riecken":
Ich bin z.B. innerhalb der deutschen Moodlecommunity ein relativ etabliertes "Neuron", sonst wäre der ausgehende elektrische Impuls wirkungslos geblieben - genau wie in vielen Blogs, die Ähnliches versuchen.
Ich bin z.B. innerhalb der deutschen Moodlecommunity ein relativ etabliertes "Neuron", sonst wäre der ausgehende elektrische Impuls wirkungslos geblieben - genau wie in vielen Blogs, die Ähnliches versuchen.
Das ist auch die Idee, die in der Maschendraht-Community grundlegend ist: Man benötigt eine gewisse Grundvernetzung, damit solche Effekte auftreten können.
http://maschendraht.mixxt.de/
In diesem Beitrag greift Inga vom Patchworkhof die Neuronidee auf: http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/04/15/blogpaten/
Schick nicht
"Inga Wocker // 22. April 2009 um 10:54
dank Ina konnte ich schon vor einiger Zeit den Patchworkhof vorstellen und bekam von ihr auch wertvolle Tips, wie ich diese Idee z.B. über Twitter und Betterplace noch bekannter machen kann. Ich bin zwar kein kompletter Offliner, aber doch noch etwas unerfahren beim Thema Netzstrukturen und sinnvolle Nutzung. Ich stelle mir das laienhaft wie ein Gehirn vor, wo ja auch das wichtigste die Verknüpfungen sind, und je mehr Verknüpfungen, desto sicherer ist eine Info verankert und gemerkt. Und dieses Netzwerk geht ja weiter, unbemerkt breitet es sich aus, Ideen wandern und erreichen und inspirieren wieder andere. Bereits nach dem Gastbloggen hatte ich einen sprunghaften Anstieg meiner HP-Besucherzahlen bemerkt, aber gerade auch jetzt in letzter Zeit werde ich von Menschen angemailt, die über mehrere Ecken im Netz auf mein Projekt gestoßen sind, und Blogpaten sind fast immer irgendwo dazwischen. Fazit: Da hat Ina wirklich mit viel engagiertem Einsatz ein tolles Projekt auf die Beine gestellt, ihr und allen Blogpaten daher mal ganz herzlich Danke."
Schick nicht
"Inga Wocker // 22. April 2009 um 10:54
dank Ina konnte ich schon vor einiger Zeit den Patchworkhof vorstellen und bekam von ihr auch wertvolle Tips, wie ich diese Idee z.B. über Twitter und Betterplace noch bekannter machen kann. Ich bin zwar kein kompletter Offliner, aber doch noch etwas unerfahren beim Thema Netzstrukturen und sinnvolle Nutzung. Ich stelle mir das laienhaft wie ein Gehirn vor, wo ja auch das wichtigste die Verknüpfungen sind, und je mehr Verknüpfungen, desto sicherer ist eine Info verankert und gemerkt. Und dieses Netzwerk geht ja weiter, unbemerkt breitet es sich aus, Ideen wandern und erreichen und inspirieren wieder andere. Bereits nach dem Gastbloggen hatte ich einen sprunghaften Anstieg meiner HP-Besucherzahlen bemerkt, aber gerade auch jetzt in letzter Zeit werde ich von Menschen angemailt, die über mehrere Ecken im Netz auf mein Projekt gestoßen sind, und Blogpaten sind fast immer irgendwo dazwischen. Fazit: Da hat Ina wirklich mit viel engagiertem Einsatz ein tolles Projekt auf die Beine gestellt, ihr und allen Blogpaten daher mal ganz herzlich Danke."
Und so sollte es weitergehen (aus meinem Blog):
Nachdem das Neuronenkonzept durch ist*, möchte ich die nächsten Schritte ansteuern. Wir wollen ja keine Neuronen, sondern ein Gehirn konstruieren!:-)))
1. Nicht Neuronen lösen Probleme, sondern Gehirne
Seit mehr als zehn Jahren schwebt mir vor, im Netz eine Problemlösemaschine nach dem Modell des Gehirns aufzubauen. Dazu braucht man viele, viele Neuronen. Seit anderthalb Jahren bin ich bemüht, normale Menschen zu Neuronen "umzufunktionieren". Natürlich geht so ein Vorhaben nur, wenn man sehr schnell Partner findet, die sich von der Idee begeistern lassen. Und die habe ich im Rahmen des Educamps gefunden. Jetzt sind wir soweit, dass die Neuronen andere normale Menschen anstecken und umfunktionieren. Wir sind also in der Phase, wo auf Vorrat Neuronen produziert werden, die nicht spezialisiert sind (Frühkindheit). Wir müssen uns genau überlegen, wie es dann weitergeht. In meinem letzten Blogeintrag habe ich beschrieben, dass Neuronen allein nicht funktionstüchtig sind, sondern dass sie erst als Gruppe wirksam werden und dass sie eine Ebene brauchen, auf der die Impulse selegiert und zu Konzepten verarbeitet werden (Hub). Diesen Schritt müssen wir nun systematisch angehen. Wenn es soweit ist und wir bewusst unsere Hubs konstruiert haben, müssen wir sehen, dass wir Spezialisierungen vornehmen und ein Kleinhirn (vegetatives System), ein Gedächtnis (Temporallappen), ein limbisches System und vor allem natürlich ein Cortex orten. Ich sage bewusst "orten", denn diese Spezialisierungen erfolgen bereits, nur dass das Phänomen im Augenblick von niemandem erkannt und konzeptualisiert wird. Und das tue ich hier gerade.
2. Ein Gehirn wozu?
Wie ich in meinem Artikel vor 12 Jahren beschrieb, muss die Menschheit eine ganze Menge von Problemen bewältigen, viel mehr als es vor 30 Jahren noch der Fall war. Damals genügte eine relativ kleine "Elite", um das Weltschiff zu steuern. Heute aber müssen angesichts der Akzeleration der Problemgenerierung in der Welt entsprechende Problemlösestrukturen entwickelt werden und alle verfügbaren Denkressourcen weltweit eingebunden werden. Daher sind Aktionen wie die von Ulrike und Alexander nützlich, weil sie auf lange Sicht weitere Neuronen mobilisieren (in diesem Fall afrikanische). Spannagel macht ähnliches in einem anderen Bereich, er bringt den Leuten bei, wie man mit Hilfe der neuen Tools rasch und permanent kommuniziert. Und wenn das Gehirn steht, was machen wir dann? Wir werden Probleme lösen! Welche? Das weiß ich nicht. Wir bauen unser Gehirn auf Vorrat.
Fazit "Neuron"? Yuhuu! Aber wir stehen erst am Anfang! Ein Neuron ist noch kein Gehirn!:-)))
*Das sagte mir Felix Schaumburg auf dem letzten Educamp!
Nachdem das Neuronenkonzept durch ist*, möchte ich die nächsten Schritte ansteuern. Wir wollen ja keine Neuronen, sondern ein Gehirn konstruieren!:-)))
1. Nicht Neuronen lösen Probleme, sondern Gehirne
Seit mehr als zehn Jahren schwebt mir vor, im Netz eine Problemlösemaschine nach dem Modell des Gehirns aufzubauen. Dazu braucht man viele, viele Neuronen. Seit anderthalb Jahren bin ich bemüht, normale Menschen zu Neuronen "umzufunktionieren". Natürlich geht so ein Vorhaben nur, wenn man sehr schnell Partner findet, die sich von der Idee begeistern lassen. Und die habe ich im Rahmen des Educamps gefunden. Jetzt sind wir soweit, dass die Neuronen andere normale Menschen anstecken und umfunktionieren. Wir sind also in der Phase, wo auf Vorrat Neuronen produziert werden, die nicht spezialisiert sind (Frühkindheit). Wir müssen uns genau überlegen, wie es dann weitergeht. In meinem letzten Blogeintrag habe ich beschrieben, dass Neuronen allein nicht funktionstüchtig sind, sondern dass sie erst als Gruppe wirksam werden und dass sie eine Ebene brauchen, auf der die Impulse selegiert und zu Konzepten verarbeitet werden (Hub). Diesen Schritt müssen wir nun systematisch angehen. Wenn es soweit ist und wir bewusst unsere Hubs konstruiert haben, müssen wir sehen, dass wir Spezialisierungen vornehmen und ein Kleinhirn (vegetatives System), ein Gedächtnis (Temporallappen), ein limbisches System und vor allem natürlich ein Cortex orten. Ich sage bewusst "orten", denn diese Spezialisierungen erfolgen bereits, nur dass das Phänomen im Augenblick von niemandem erkannt und konzeptualisiert wird. Und das tue ich hier gerade.
2. Ein Gehirn wozu?
Wie ich in meinem Artikel vor 12 Jahren beschrieb, muss die Menschheit eine ganze Menge von Problemen bewältigen, viel mehr als es vor 30 Jahren noch der Fall war. Damals genügte eine relativ kleine "Elite", um das Weltschiff zu steuern. Heute aber müssen angesichts der Akzeleration der Problemgenerierung in der Welt entsprechende Problemlösestrukturen entwickelt werden und alle verfügbaren Denkressourcen weltweit eingebunden werden. Daher sind Aktionen wie die von Ulrike und Alexander nützlich, weil sie auf lange Sicht weitere Neuronen mobilisieren (in diesem Fall afrikanische). Spannagel macht ähnliches in einem anderen Bereich, er bringt den Leuten bei, wie man mit Hilfe der neuen Tools rasch und permanent kommuniziert. Und wenn das Gehirn steht, was machen wir dann? Wir werden Probleme lösen! Welche? Das weiß ich nicht. Wir bauen unser Gehirn auf Vorrat.
Fazit "Neuron"? Yuhuu! Aber wir stehen erst am Anfang! Ein Neuron ist noch kein Gehirn!:-)))
*Das sagte mir Felix Schaumburg auf dem letzten Educamp!
Das Prinzip Neuron wird nach wie vor heftig diskutiert. Allerdings oft ohne, dass sich die Beteiligten mit den entsprechenden Regeln vertraut machen.
Noch einmal die 9 Neuronen-Gebote:
http://twurl.nl/0xdqd2
Und die sehr heftige diskussion darüber:
http://twurl.nl/qikl8g
Noch einmal die 9 Neuronen-Gebote:
http://twurl.nl/0xdqd2
Und die sehr heftige diskussion darüber:
http://twurl.nl/qikl8g
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